Hawai’i – Kaua’i – Maui / A Thousand Shades of Green

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Welcome to my sad attempt to combat my Hawaii sickness (a medical term which denotes the willingness to board the next plane to Hawaii). Please enjoy this extensive, chronological collection of pictures, to be found after an extra click. Continue reading “Hawai’i – Kaua’i – Maui / A Thousand Shades of Green”

Staycay Tag 2 (last day!!!)

Der (Diens)Tag begann mit dem mysteriösen Verschwinden eines Bagels und endete mit einer eingehaltenen Deadline. Schon früh morgens entfloh ich dem erstickenden Griff des Hotels und ging zum Arbeiten in die Bibliothek des örtlichen College (St. John’s, gegr. 1696), in der wundervolle Ruhe, Licht und Bequemlichkeit herrschten. Wieder einmal waren es die niederen Triebe. die mich aus der angenehm klimatisierten (zumindest, wenn man in weiser Voraussicht Pulli, Mütze, Schal und dicke Socken durch die Hitze geschleppt hatte) Räumlichkeit in die tropische Schwüle des Marylandschen Nachmittags trieben. Da die Post am einzigen Tag seit Sendung des Pakets, an dem ich nicht zu Hause war, sich zur Auslieferung entschloss und der Postbote überdies scheints seinen Moralischen hatte & das Paket nicht, wie sonst, im Flur stehen ließ, musste ich meine Büchersendung aus Deutschland auf der fußläufig nicht erreichbaren Post abholen. Unter diesem Vorwand kehrte ich anschließend bei einem nahegelegenen Sandwichshop ein, wo ich ein perverses aber äußerst schmackhaftes, viel zu großes Sandwich erstand. Think Oberbilker Grill, Annapolis style. You want it bad und hinterher tuts einem leid. Ich tat mich im Hotel daran (über-)gütlich & arbeitete anschließend dort weiter, bis der Regen einsetzte & es zum dienstagabendlichen Dauerlauf ging. Ich wills nicht ausschließlich auf die drei Stunden zuvor verspeiste XXL-Mahlzeit schieben, deren letzte Bissen nur noch schwerlich mir über die Lippen gingen (vielmehr auf den Regen, in dem ich am allerliebsten laufe), aber ich lief den besten Lauf meines Lebens & rannte versehentlich auch noch eine Meile zu viel. Nach leckerem Abendessen im Tapasstil und einem Gläschen Cabernet wurde in Zimmer 316 noch bis 23h ausgelassen weiter gearbeitet & anschließend der liebe Gott ein guter Mann sein gelassen.

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Um sechs Uhr aufgestanden, alles zusammengesammelt, sämtliche Ritzen und Türöffnungen zugeklebt und um halb acht im Hotel gewesen. Erfreulicherweise war unser Zimmer frei und gemacht (zumindest gewissermaßen, mehr dazu unten). Aber alles auf leeren Magen, Spannungen nicht zu vermeiden. Die lösten sich im Aufzug, als Karl dem kabbelnden Pärchen die Frage aller Fragen stellte: “How you gonna be mad on staycation?”

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Loch im Magen dann mit einer Blaubeerwaffel resp. einem Breakfast-Burrito gestopft und uns an unsere jeweilige Arbeit gemacht, ich in unserem überdimensionierten Hotelzimmer, dessen Temperatur ich nicht reguliert bekomme und dessen Fenster sich nicht öffnen lassen. Zum Glück hab ich einen Pulli eingepackt. Der Hunger trieb mich gegen Mittag vor die Tür, ins grelle Licht des Tages und zum Thai gegenüber. Aus eigenem Antrieb hätt ich die Bude nie betreten (aber mit dem Essensgeld des Vermieters in der Tasche treffen sich solche Entscheidungen unbekümmerter), und ich hätte recht behalten haben sollen. Ungekonntes Pad Thai, geschmacksneutral und pappig, aber mein Asia-Lieferservice aus Flingern meinte, ich sei leider außerhalb des Liefergebiets.

[Hier folgte ursprünglich ein glorios-hilariöser Absatz über meinen Alkohol-und-Drogen-Onlinekurs, der aber leider anscheinend flöten ging, weil nicht automatisch gespeichert. Schade drum. Hatte ein paar gute Lacher und Spitzenformulierungen. Damit hab ich jedenfalls meinen Nachmittag verbracht.]

Abends wollten wir zu diesem netten kleinen Griechen in der Nähe des Hotels gehen, der mir öfter schon auf Spaziergängen aufgefallen war – hübsch blau-weiß dekoriert, immer gut besetzt, auf gehts! Kurz vorm Hungertod (meinem) fielen wir dort ein, doch schon beim Betreten merkte ich, dass hier etwas nicht stimmte und ich eine falsche Entscheidung getroffen hatte. Wir griffen skeptisch nach den bereitgelegten Speisekarten. “Italian Restaurant” im Untertitel? Aber wir sind doch beim Griechen, alles blau-weiß und mit Amphoren an den Wänden! Weit gefehlt und voreilig nach dem Äußeren geurteilt, aka genatzt. Das Gefühl, wenn man sich ein paar schöne, saftige gefüllte Weinblätter und Oliven reinstopfen wollte und dann vor einer Karte mit einem Haufen garantiert weniger als mittelmäßigen Pastagerichten sitzt, die ich auch zu Hause kochen könnte. Abhauen kam für uns nicht in Frage, da wir leider früh dran und die einzigen Gäste im Restaurant waren. Warum ich nicht gemerkt hab, dass der Laden ein Italiener ist und warum ich – wie sonst nie – meine due online diligence in den Wind geschossen und nicht im Vorhinein recherchiert habe, keiner weiß es. Wir beschränkten uns darauf, zwei schwer zu versauende Vorspeisen sowie zwei Salate zu bestellen (no drinks), da wir so wenig Geld wie möglich im Palast der Toten Fliegen lassen wollten. Alles sah scheiße aus, schmeckte aber passabel (da bin ich ganz Sportsmännin). Vor den Salaten meldete sich unser Vermieter mit der überraschenden Nachrichten, die Reparaturarbeiten seien abgeschlossen, morgen würde noch gestrichen und am Mittwoch könnten wir wieder einziehen. Und so schnell wurde aus unserer großangelegten Staycation ein vielmehr Städtetrip mit zwei Übernachtungen. And what can I say? I ain’t even mad. Angesichts der zwei Schamhaare auf meiner Bettdecke und dem Büschel (!) weiblicher Haare, das unter dem Sitzkissen des Sessels klemmte und mich panisch kreischend aus dem Zimmer rennen ließ (ich ekle mich ungemein vor losen Fremdhaaren), geh ich doch lieber zu Hause mein eigenes Bad putzen und überleg mir einen Essensplan. Gestern Abend, nachdem wir das Schlafzimmer ausgeräumt hatten, schmerzte mir übrigens ungemein das Herz, da es zwischen Chaos und Bettstatt im Wohnzimmer anzunehmen schien, wir würden ausziehen.

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Und das gefiel ihm gar nicht gut. Konnte es nur schwer davon überzeugen, dass wir in ein paar Tagen wieder zurück sein würden. Leere Zimmer. Nichts für Herzkranke. Einen Post mit Bildern der Wohnung plane ich übrigens für nächste Woche, wenn wir unser vorletztes Möbelstück erstanden haben werden.

Wir genehmigten uns unsere Drinks dann in einer Whiskeybar auf der Main Street und schlenderten gemütlich zurück zum Hotel. Auf dem Weg erreichte uns eine unheimlicher Gruß aus der Vergangenheit – an einer Version dieses Bildes ging ich jede Woche auf dem Weg zum Yoga vorbei, der eine oder andere kennts vielleicht. Uns Bonner Beethoven. (Im Vordergrund: D. Trump)

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Labor Day Weekend

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Labor Day Weekend ends today, a Monday, and here in the US is synonymous with the “End of Summer”. I don’t like it. I try to ignore it, but it is all around. I get it, kids have to go back to school and all, but the weather is still amazing, we haven’t had rain in a longlong time (sorry, farmers) and temperatures are well above 26°C any day. Either way, we took advantage of the long weekend (Karl also had Friday off) and joined some family at the beach. The beach being in Delaware. We chilled for most of the time but squeezed in some birding at Prime Hook. I did not see a hole but I did see a ground hog.

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Here we see two horseshoe crabs (dt. Pfeilschwanzkrebse), deceased. Only now, upside down, do I understand where their name comes from. We stayed in a beautiful house (belonging to Karl’s aunt, thanks again!) on a lake near the town of Lewes. Let’s go on a stroll.

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A family favorite (the family being Karl and be) is this older type of house covered in cedar shingles which age over the years. There’s a nice, gemütlich feeling to them.

I’ve been schlepping a cold around with me since before last weekend and it ultimately prevented me from jumping in the waves at Cape Henlopen. I dipped my feet in, but it was pretty windy and I had decided to try and get rid of that cold once and for all. Karl got all the beach fun bodysurfing and jumping the waves. I had a book to keep me company and got to live vicariously through K.

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On Sunday we left and headed toward Pennsylvania for some more family fun with a different branch of family. We had a great time spending time with family old and new and got to eat some delicious home-made Indian food. Oh. So. Good. Also featured: a dog, soft and hard cats, horses. It was a wonderful end to our long, restful Labor Day weekend.

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Hello, West Virginia

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I wake up at 5.30 since my body rhythm has not yet adjusted after two days in the US (only two days! Feel like I have been here much longer). I try to rest a little longer, but when I notice that Karl is awake too, I convince him to go outside for an early-morning walk. It is foggy outside and muggy. The noises on the tree leaves sounds like it is raining, but it isn’t. It’s just the collected moisture trickling down the trees. Two deer raise their heads to look at us while we walk by, but remain calm. We marvel at the large, beautiful trees, parts of which are hidden in the mist. We walk through paths in meadows, circling the buildings of the National Conservation Training Center. We are in Shepherdstown, West Virginia, where Karl is attending a meeting. Not far from here lies Antietam National Battlefield, site of one of the bloodiest battles of the American Civil War.

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After being a little reluctant at first to leave my new hometown Annapolis after not even having spent 24 hours there, I decided to keep my husband some company on the two hour drive. I also heard this place was supposed to be awesome (and equipped with wi-fi, so I could work from there too), and I wasn’t disappointed. The first animal I spotted upon our arrival was a skunk (not counting the little fawn and three does we saw on your way here – two alive, one dead). My first skunk! The second close encounter was with a big fat tick in our room. I got up from my desk and found it sitting smack in my chair when I returned. I grabbed a tissue, picked it up and squeezed it to death. Or so I thought. Some sort of premonition led me to check and make sure whether the tick was actually dead in the tissue a minute or so later. Alas, no, it was alive and well, on its way to climbing out of the trash can and attacking again. What followed can only be described as an epic battle. I will spare you the details, but say this much: Even luring it onto a book, dropping another book on top and hammering down on it hard did not kill the little bugger. I was at my wit’s end after ten minutes of attempted animal brutality when it occurred to me to flush it down the toilet. Thus ended this encounter. More peaceful was my run-in with a wild turtle in the woods.

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The NCTC, apart from being the home of the U.S. Fish and Wildlife Service, is a training facility for people working in environmental conservation. It is situated within forests and meadows by the Potomac river. There are several lodges in the woods, connected by little paths, and an amazing commons building that resembles an old-timey hunting lodge with high ceilings and a cool bar. “Summer camp for adults” was how it was described to me. While Karl spent his day in meetings, I worked from our guest room and got caught up with everything that got slowed down during the moving weekend. Over noon I took a hike down the river path, where I was almost run over by a deer I had disturbed. Revenge of the wilderness? I did not quite make it to the river though. I could see it flowing past not far away, but the path was pretty overgrown, my shoes were not optimal hiking attire (ground was wet too) and after the tick scare in the morning and with high humidity pressing down on my, I didn’t feel up to climb down those past meters. There will be other opportunities.

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